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TTouch Der Tellington-TTouch wurde in den 70er Jahren von der Amerikanerin Linda Tellington-Jones aus Unzufriedenheit mit den damals üblichen Ausbildungsmethoden für Pferde entwickelt. Während der Umgang mit Tieren in dieser Zeit noch stark von Gewalt geprägt war, ging Linda Tellington-Jones davon aus, dass Widerstände aus Angst, Schmerzen, Verspannungen und Mangel an Gleichgewicht entstehen. Während die Methode anfangs nur für die Arbeit mit Pferden genutzt wurde, zeigte sich in den folgenden Jahren, dass ein breiter Einsatz bei verschiedenen Tierarten möglich ist. Der Tellington-TTouch setzt sich aus 2 Hauptsäulen zusammen: Der Körperarbeit und der Bodenarbeit. Beide können sowohl einzeln als auch in Kombination eingesetzt werden. Bei der Körperarbeit werden leichte, einfühlsame und ungewohnte Bewegungen und Berührungen eingesetzt. Je nach Art des TTouches kann der TTouch sowohl entspannend/beruhigend als auch aktivierend/kreislaufanregend wirken. Der Basis-TTouch ist eine 1 ¼ Kreisbewegung, bei der die Haut im Uhrzeigersinn gegenüber ihrer Unterlage verschoben wird. Ein wichtiges Einsatzgebiet für den TTouch sind Erkrankungen des Bewegungsapparats, beispielsweise, Arthrosen, HD und Rückenprobleme. Tiere und Menschen mit Schmerzen nehmen Schonhaltungen ein, die im akuten Stadium eine Schutzfunktion haben, deren Auswirkungen jedoch langfristig gesehen negativ sind: Es entstehen Bewegungsmuster, die zu weiteren Verspannungen und weiteren Schmerzen führen. Das Körperbewusstsein ist in den verspannten Bereichen und oft auch im gesamten Körper gestört. Durch den Tellington-TTouch werden Verspannungen gelöst und dem Tier ein neues Körperbewusstsein vermittelt. Durch das verbesserte Körperbewusstsein ist es den Tieren möglich, ihren Körper besser zu organisieren und sich auf eine für das jeweilige Individuum optimale Weise zu bewegen. Je nach individuellem Fall kombinieren wir in unserer praxis den Tellington-TTouch mit weiteren Therapieverfahren. Dabei hat sich bei Erkrankungen des Bewegungsapparats vor allem eine Kombination mit der Akupunktur bewährt. Auch bei verschiedenen Verhaltensproblemen wird der Tellington-TTouch erfolgreich eingesetzt. Da der psychische und körperliche Zustand eines Tieres (oder Menschen) sich immer gegenseitig beeinflussen, führt der Abbau von Spannungen im Körper auch zu Veränderungen im Verhalten. Beispielsweise ist bei einem ängstlichen Hund die Rute in der Regel eingeklemmt und die Hinterhand angespannt. Wenn er sich sicher fühlt, wird die Spannung nachlassen. Umgekehrt kann ich dem Hund aber auch ein Gefühl von Selbstbewußtsein und Sicherheit vermitteln, wenn es mir gelingt die Spannung in seiner Hinterhand und Rute abzubauen. Bei Verhaltensproblemen hat sich die Kombination des Tellington-TTouch mit Bachblüten und Homöopathie bewährt. Hier können Sie sich über TTouch näher informieren: http://www.tteam.de/ |