Fütterung

Die Fütterung ist ein wichtiger Faktor zur Gesunderhaltung Ihres Hundes. aber auch bei zahlreichen Erkrankungen kann durch eine entsprechende Diät der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Lebererkrankungen sind ein häufiges Problem bei Hunden. Daher zeigen wir Ihnen im folgenden, worauf bei der Ernährung eines leberkranken Hundes geachtet werden sollte.   Fütterung Hunde
Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan mit zahlreichen Aufgaben. Durch eine angepasste Diätfütterung kann die Leber entlastet werden.
Dies kann durch ein entsprechendes Diätfutter oder ein selbstzubereitetes Futter geschehen.

Grundsätzlich sind bei der Ernährung eines leberkranken Hundes folgende Punkte zu beachten:
1.Die Energiezufuhr muss so bemessen sein, dass die Patienten ihr Gewicht halten. Bei einem verstärkten abbau von Körpermasse entstehen unerwünschte Stoffwechselprodukte, die wiederum die Leber belasten.
2.Das Eiweiß muss leicht verdaulich sein. Schwer verdauliche Eiweiße werden im Gegensatz zu leichtverdaulichen Eiweißen, die im Dünndarm abgebaut werden, erst im Dickdarm verdaut. Der abbau im Dickdarm erfolgt durch Bakterien. Dabei entstehen die Leber belastende Stoffwechselprodukte.
3.Je nach Stärke der Leberschädigung muss die Gesamteiweißmenge reduziert und der Anteil an bestimmten Aminosäuren kontrolliert werden.
4.Der Gehalt an Rohfasern sollte ca. 3% betragen.
5.Die Versorgung mit B-Vitaminen und Vitamin E sollte erhöht werden.
6.Es ist sorgfältig darauf zu achten, dass die Futtermittel keine Schimmelpilze oder Toxine enthalten. Für leberkranke Hunde stehen unterschiedliche Fertigfuttermittel zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne, welches Produkt für Ihren Hund geeignet ist.
Wenn Sie eine Eigenmischung füttern wollen, sollte die Zusammenstellung nach einer Rationsberechnung erfolgen. Wir stellen Ihnen gerne eine Ration für Ihren Hund zusammen.
Dafür verwenden wir ein spezielles Computer-Programm, mit dem wir auch auf kleine Änderungen schnell reagieren können.

Die Umstellung auf das neue Futter sollte in jedem Fall schrittweise erfolgen. Ersetzen Sie zunächst nur 1/4 des gewohnten Futters durch das Diätfutter. Steigern Sie die Menge, bis Sie schließlich nach ca. 1 Woche nur noch das Diätfutter füttern.

Falls Ihr Hund das Diätfutter ungern frisst, kann die Akzeptanz durch eine Erwärmung des Futters auf Körpertemperatur erhöht werden.
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